Die Obst Diät - warum Sie mit Obst nicht abnehmen können

Obst Diäten gibt es viele. Egal ob Ananasdiät oder Apfeldiät, solche einseitigen Ernährungsformen propagieren den Verzehr von möglichst viel frischem Obst zur Gewichtsreduktion.
Auch wenn sich mittlerweile herumgesprochen haben sollte, dass einseitige Ernährung und Hungerkuren nichts bringen, hält sich der Mythos Obst Diät hartnäckig.





Besonders Frauen greifen gerne zu dieser Holzhammermethode, sie glauben schnell abnehmen zu können, indem sie ein paar Tage lang einfach nur Obst essen. Obst sei schließlich gesund. Was ist dran am Mythos und warum kann man mit Obst nicht abnehmen?

Die Obst Diät macht dick


Die Obst Diät macht ebenso wie andere Crashkursen und Wunderdiäten dick. Es ist mittlerweile hinreichend wissenschaftlich belegt, dass sich mit Fasten und einer drastischen Kalorienreduktion nicht abnehmen lässt. Im Gegenteil, der berühmte Jo-Jo Effekt stellt sich zwangsläufig ein. Der Körper schaltet seinen Stoffwechsel auf Sparflamme und man nimmt nach der Diät schneller wieder zu, als einem lieb ist. Kennen Sie auch einen Menschen, der fast nie etwas isst aber sehr dick ist? Solche Menschen gibt es tatsächlich, sie essen nicht heimlich! Meistens haben sie eine lange Diät-Karriere hinter sich und haben sich durch zahlreiche Crashdiäten Ihren Stoffwechsel ruiniert. Das ist bedauerlich und aus diesem Teufelskreislauf gibt es kaum ein Entkommen. Deswegen sollten Sie keine Obst Diät machen, denn Obstdiäten enthalten kein Eiweiß und außerdem ganz sicher zu wenig Kalorien. Lassen Sie die Finger davon, denn Obst Diäten und andere Monodiäten machen dick.

Viel Obst essen kann ebenfalls dick machen


Wie bitte, Obst soll dick machen? Sie glauben ganz sicher, dass Obst gesund sei. In Maßen genossen sind Früchte tatsächlich gesund und enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe. Das Problem ist jedoch, dass Obst eigentlich besonders in den nördlichen Breitengraden kein natürliches Nahrungsmittel ist. Die Früchte in unseren Supermärkten sind hochgezüchtete Fruchtzuckerbomben. Je süßer, desto besser lassen sie sich verkaufen. Die Lebensmittelindustrie hat es geschafft, aus jedem noch so sauren Obst ein süßes Früchtchen zu züchten. In den Tropen mögen Südfrüchte von Natur aus süß und saftig sein, wir Europäer jedoch sind genetisch an solche großen Fruchtzuckermengen nicht angepasst. Einige Menschen reagieren übrigens auf Fruchtzucker auch mit Verdauungsbeschwerden wie Blähungen und Durchfall. Hinzu kommt, dass Fruchtzucker anders verstoffwechselt wird als herkömmlicher Haushaltszucker. Fruchtzucker macht nachweislich dick und fördert die Einlagerung von Fett in den Zellen. Wer also mehrmals am Tag Obst ist, schaltet für die Fetteinlagerung die Turbotaste ein. Der besonders in den USA weit verbreitete Fructosesirup, der in den meisten industriell verarbeiteten Lebensmitteln und Getränken enthalten ist, hat nachweislich dazu beigetragen, dass in den USA die Anzahl der Übergewichtigen gestiegen ist. Fructosesirup enthält ebenso wie Obst hauptsächlich Fruchtzucker. Wenn Sie Obst essen möchten, beschränken Sie sich deswegen auf die fruchtzuckerarme Obstsorten wie zum Beispiel Zitrusfrüchte oder Bananen (Bananen sind süß, enthalten aber wenig Fruchtzucker).